Archive for the ‘Das Netzwerk’ Category

Ganz ehrlich. Ich habe diesen Blog nach den Selbstoffenbarungen der letzten Zeit echt nicht mehr sehen können. Den Klugschiss des Tages, den ich vorher mit Leidenschaft Tag für Tag in den Rechner hämmerte – egal. Und da ich im Moment nicht viel Zeit habe, weiß ich nicht, ob ich die nächsten Wochen regelmäßig posten werde.

Aber zurück zum Thema. In gut einem Monat, am 26. April, wird dizrespect.com 1 Jahr alt. Und bis auf rund 250 Artikel, die von schätzungsweise 20 Leuten mehr oder minder regelmäßig zumindest angesehen wurden, ist nicht viel passiert. Das ist auch nicht weiter schlimm, weil das Ziel dieses Blogs mir insbesondere am Anfang nicht recht klar war.

Aber zurück zum Thema. Ohne mich beweihräuchern zu wollen, aber ich fand die Analyse, die ich nach vielen Gesprächen in dem Zornartikel zur aktuellen Lage gegeben habe, ziemlich bemerkenswert. Dabei ist mir sche!$segal, ob sie von mir stammt oder gleich von wem. Als ich die Zeilen mit dem Tanz auf dem Vulkan schrieb, haben sie mich derart beeindruckt, dass ich noch tagelang darüber nachdenken musste. Wir hocken tatsächlich auf einem Sche!$svulkan. Und hoffen, dass es uns nicht erwischt, wenn er ausbricht. Was er wird. Und uns erwischt. Was er wird.

Aber zurück zum Thema. Anfangs war ich der Meinung, dass es um Vernetzung ginge in diesem Blog. Nun ja, das hat ja nicht wirklich so doll funktioniert. Und natürlich wollte ich die Sache mit dem Geldsystem darlegen, was in der Kategorie freigeld nachgelesen werden kann. Nun, das hat zwar funktioniert, aber geschert hat sich trotzdem niemand darum. Was ich auch keinem verdenken kann. Ich schalte das Fernsehen ein und höre Experten – Wirtschaftsexperten – reden und – auch wenn das noch bornierter klingt als im letzten Absatz – meine Fresse, die quatschen eine so unvorstellbar große Sche!$se, dass ich umschalten muss, weil ich nicht weiß, ob ich wütend werden soll oder mich fremdschämen. Lachen wäre ne Lösung. Wenns nicht so traurig wäre.

Aber zurück zum Thema. Was nicht erkannt wird, was nicht einmal die Wirtschaftsweisen zu erkennen scheinen, ist, dass das System selbst krankt. Dass wir uns in der Matrix befinden. Und keiner so recht den Stecker ziehen will, weil der Traum doch ach so schön ist. Und während ich diese Zeilen schreibe, werde ich echt deprimiert, weil ich weiß, dass – sofern sich überhaupt jemand bis hierher durchgequält hat – diese Zeilen bedeutungslos an ihm vorbeirasseln. Ganz ehrlich. Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll, damit es jemand versteht. Wie ich es sagen soll. Ich habe echt keine Ahnung.

Aber zurück zum Thema. Das mit System und der Matrix und so ist ein bisschen so wie eine Uhr, die, sagen wir mal, 10 Minuten nachgeht. Und nach der wir unseren Tagesablauf planen. Und uns immer und immer und immer und immer, immer, immer wieder wundern, warum wir zu spät zum Bus kommen. Vielleicht wundern wir uns ja auch nicht. Schießlich kommt in 10 Minuten ja schon der nächste. Oder vor 10 Minuten? Ist ja auch egal.

Nietzsche hat es gefordert. Die Umwertung aller Werte. Meine Fresse, und wenn überhaupt mal jemand recht hatte mit einer gesellschaftsbezogenen Sicht, dann war es dieser schnauzbärtige Ossi in seinem Syphilis-Wahn. Na gut, stellen wir die Uhren also 10 Minuten vor. Wenn das mal so einfach wäre… Wer genau stellt denn die Uhren vor? Hat überhaupt die Macht das zu tun. Nicht nur für sich, sondern für, ähem, alle? Und dass, obwohl wir es uns doch so schön gemütlich gemacht haben mit unserem Schlendrian. Schließlich fährt in zehn Minuten ja…

Aber zurück zum Thema. Kennedy, der Präsident, nicht der Radio-DJ, hat einmal gesagt: Wer die friedliche Revolution vermeiden will, macht die blutige Revolution unausweichlich. Bismarck, der Fuchs, nicht der Hering, hat es auch gewusst. Soll Revolution sein, so wollen wir sie lieber machen als erleiden, hat er angesichts der erstarkenden Sozialdemokratie gesagt. Und die Unfall-, Kranken und Rentenversicherung eingeführt. Als konservatives Urgestein, das er war. Das würde ich gern mal wissen. Ob das unserem Gott-ist-tot gefallen hätte.

Aber zurück zum Thema. Ich labere und labere. Ich versuche, ein paar Zeilen zu finden, die catchy sind oder sticky. Ein kurzes deutsches Wort fällt mir für das, was ich meine, nicht ein. Einen Eindruck hinterlassen vielleicht. Oder: die Leute berühren. Umhauen. Komplizierte, deutsche Muttersprache. Aber noch weniger als eine deutsche Entsprechung zu dem Wort sticky fallen mit Zeilen ein, die ebendies sind. Sticky.

Es nützt alles nichts. Die 1.000.000 bedeutungsschwangeren Worte, die Du-bist-Deutschlands und Wohnst-Du-Noch-Oder-Lebst-Du-Schons, die täglich auf uns niederprasseln, machen es wohl unmöglich, noch zu unterscheiden was wichtig ist. Und dringend. Oder ich bin einfach nur zu blöd. Oder untalentiert. Zu borniert. Was auch immer. Vielleicht fehlt mir auch einfach nur ein facebook-Account. Na, herzlichen Glückwunsch.

Zurück zum Thema. Was ich letztes Jahr für mich getan habe ist, anzufangen. Wofür dieser Blog ein Beleg ist. Und natürlich habe ich verdammt viel falsch gemacht und mache es noch – wie ich heute erst im Gespräch mit Frau B. aus dem Fischer-Projekt feststellen musste. Auch dafür ist dieser Blog ein Beleg. Natürlich werde ich weitermachen. Sche!$s auf das, was andere von mir – nicht denken, sondern – halten. Und wenn nichts passiert, dann bleibt es halt im Großen und Ganzen – sorry, Bibi, Leela, Agnieszka, mixm & B) - mes Blog. Was nicht weiter tragisch ist. Auch wenn es wohl kaum reichen wird.

Ich werde versuchen, diesen ganzen Mist hier so sticky zu machen wie es mir möglich ist und es meine Zeit erlaubt. Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Aber vielleicht kommt auch das noch. Was ist sagen will: Ohne Dich, ja, Dich, warte mal… sag das hier bitte mal laut vor Dir auf:

Ohne mich wird das nichts.
Ohne mich wird das nichts.

Und überhaupt – was eigentlich…?!?
Zurück zum Team.

Mrz 04

Glück

Posted by me in Das Netzwerk
Wer glücklich sein will
Muss zufrieden sein können
Und wann zufrieden man ist
Bestimmt man stets selbst
Altes Sprichwort

Glück. Na wie jetzt? Ist doch das Gegenteil von Pech, oder? Leider ist es nicht ganz so einfach. Und bedarf daher einer kurzen Begriffsklärung. Wie nämlich zu sehen, ist – im Deutschen – klar zu unterscheiden zwischen Glück haben – im Sinne von Schwein haben – und im Glück sein, also glücklich sein. Diese Unterscheidung wird in der dem Deutschen bisweilen erschreckend ähnlichen, weil eng verwandten englischen Sprache durch die beiden Wörter fortune (Fortuna lässt grüßen) oder auch luck (das sich vom Wort Glück nur durch den fehlenden Buchstaben G unterscheidet) und happiness ausgedrückt. Wobei mit happiness das Glücklichsein gemeint ist.
Happiness. Das ist doch mal n Wort. Da denkt man gleich an Let the Sunshine in. Im Gegensatz dazu: Glück. Ähem. Na ja. Ein wenig angestaubt vielleicht. Mal unter § 42, Abschnitt V F-S nachsehen. Wo sich andere Wörter tummeln, die nur der Bedeutung nach das sind, was wir Deutschen sie auszudrücken bestimmt haben. Froh (engl. glad) ist so ein Wort. Noch besser Frohsinn. Klingt wie zwangsverordnete Bespaßung. Apropos, Spaß. Das ist auch so ein Wort. Schlimmer gehts nicht. Spaß. Juchu. Da fall ich vor Freude fast vom Stuhl, wenn ich das höre. Wie anders klingt hingegen: Fun? Fun, Fun, Fun! Alter, hol Dein Surfbrett, wir feiern ne Party am Strand. Echt jetzt. Wundert sich wirklich jemand über all die Anglizismen in unserer Sprache?
Und dennoch ist der Satz um den es in diesem Artikel geht, meiner Meinung nach um einiges tiefer als seine englische Entsprechung: Ich bin glücklich.
(Jetzt mal ehrlich: I am happy oder was?)

Was aber bedeutet das, glücklich sein? Im Artikel zur Freude hab ich ja, glaube ich, schon erwähnt, dass ich denke, dass Freude ein lautes Gefühl ist, das man mit anderen teilen kann. Und das man meines Erachtens auch immer als Reaktion auf etwas empfindet. Beim Glücklichsein ist das anders, denke ich. Weil es eher einem Zustand gleichkommt als einem konkreten, an eine bestimmte Sache oder Situation gebundenen Gefühl. Weshalb es sich in dieser Hinsicht – mehr oder minder – von allen bislang behandelten Gefühlen unterscheidet. Und, ich glaube, etwas ist, dass man allein, still, für sich empfindet. Fühlt.

Was aber macht mich glücklich? Ich kann sagen, dass meine Beziehung mich wirklich glücklich macht. Glücklich sein lässt. Was nicht heißt, dass meine Freundin und ich uns nicht streiten. Oder uns andauernd Rosen schenken oder sonst irgendwelches Pretty-Woman-Gedusel praktizieren. Leider – oder vielleicht natürlicherweise – wird der generelle Zustand der (intakten) Partnerschaft meistens vom Tagesgeschäft überlagert. Man hat einfach nicht immer die Zeit, bewusst zu sein. Sich der Dinge gewahr zu sein, die für den eigenen, ähem, Seelenzustand elementar sind.

Ärmlicher noch sieht es mit dem Verhältnis zu den Dingen aus, auf denen die Beziehung fußt. Und ohne die mein Zustand des Glücklichseins ungleich schwerer zu erreichen wäre. Beispiels- und glücklicherweise habe ich – über meine Beziehung hinaus – eine intakte Familie, die sich im Großen und Ganzen miteinander versteht, ich habe außerdem intakte Beziehungen zu anderen Menschen, Freunden, ein “vernünftiges soziales Umfeld” wie man womöglich sagen würde, einen mehr oder eher minder einträglichen Job oder derer mehrere, die mich ausfüllen – und zwar nicht zeitlich, sondern mental und emotional. Ich bin, so hoffe ich zumindest, körperlich und geistig gesund, und lebe zu allem Überfluss auch noch in einem Land, in dem das Wasser aus dem Hahn kommt, der Strom aus der Steckdose und Wärme, wenn man den Heizkörper andreht. Klingt verdammt privilegiert, nicht wahr? Sicher, ist es auch. Und trotzdem kein Garant, um am Ende behaupten zu können, glücklich zu sein.

Natürlich ist es schwer glücklich zu sein oder zu werden, wenn man als Kind missbraucht wurde, sein eigenes Kind gleich wie verloren hat, wenn man im Rollstuhl sitzt und nur den Kopf bewegen kann, oder man von allem und jedem fertig gemacht wurde und wird. Keine Frage. Ich bin mir nicht mal sicher, ob man in diesem oder jedem Fall überhaupt glücklich werden kann. Jemals. Was für eine unfassbar erschütternde Vorstellung.

Schwerer vorstellbar erscheint hingegen, dass die Menschen, die auf der anderen, der Sonnenseite des Lebens stehen, nicht automatisch so unglaublich übergalaktisch und immerewiglich derart glücklich sind, dass ihnen die Sonne buchstäblich und andauernd aus dem Arsch scheint.  Und wie mir scheint, ist dem auch nicht so. Denn auch wenn ich natürlich nichts darüber sagen kann wie glücklich die Madonnas, Lindsay Lohans und Paris Hiltons dieser Welt (seltsam, dass mir nur Frauen in den Sinn kommen) jenseits der Hochglanzmagazine und Boulevard-Sendungen wirklich sind. Mit ihren Melonen auf dem Konto, ihren 1000-$-pro-Minute-Spezialisten, ihren zig tausend Freunden – bei denen womöglich sogar ein paar echte dabei sind – und ihren ausgefüllten, Himmel!, furchtbar ausgefüllten Leben. Glücklich, ich weiß nicht. Würde mir jetzt nicht als erster Begriff einfallen wollen. Weshalb diese Leute auch dazu neigen, in Scharen zu Scientology flüchten. Während andere $ 1.000 bezahlen für ein Flasche irgendeines obskuren Kabala-Wasser. Oder auch Shoppen gehen. Wahlweise in Nizza oder Shanghai. Oder – was mir im Moment ziemlich in Mode gekommen scheint – Blagen werfen, dass es kracht. Kalben bis der, ähem, Arzt kommt. Macht sich besser so ein Neverland-Ranch-großer Palast, wenn wenigstens in ein paar der geschätzten 1.000 Zimmer jemand sitzt und die Wände mit Knete beschmiert.

Aber zurück zum Thema. Was ich damit sagen will: Diese ganzen Dinge, dieser oberflächliche Schnickschnack (womit ich selbstredend nicht die Beziehungen zu anderen Menschen meine) ist kein Garant dafür glücklich zu sein. Offen gestanden sind die Menschen, die mir begegnet sind, und von denen ich behaupte, dass sie am glücklichsten waren, die, die – auf eine gewisse Art – am wenigsten besaßen. Und dabei will ich jetzt nicht mal über die Menschen in der Dritten Welt schwadronieren, die sich das Leben im Großen und Ganzen sicherlich leichter machen, als wir komplizierten, durchgestylten, um jeden Driss einen Aufriss machenden, verweichlichten mitteleuropäischen Halbgescheiten, die diesen Planeten mit ihren all so ruhmreichen Ideen ja immerhin ins Licht geführt haben.

Wir haben einen Film gesehen, meine Freundin und ich. Liebesfilm hieß der, von Maximilian Haslberger gedreht, den ich leider nicht im Netz gefunden habe (den Film, nicht den Haslberger). Jedenfalls ging es in diesem Dokumentarfilm um zwei Behinderte, die Frau hatte Down-Syndrom, der Mann war – verzeiht mir meine fachliche Unkenntnis – schlicht geistig behindert. Ein Mongo. Und ein Schwachkopf. Wer schon will mit solchen, ähem, Menschen etwas zu tun haben? Das Phantastische daran war, dass die beiden miteinander verheiratet waren. Ohne Scheiß. Haben zusammengelebt in einer kleinen Wohnung. Haben nen Job gehabt in einer Behindertenwerkstatt, wo sie Besteck sortiert haben, Gabeln zu Gabeln, Messer zu Messern, so was in der Art. Ziemlich öder Job, mag “unsereins” denken. Aber ich kann Euch sagen: Ich habe noch nie glücklichere, zufriedenere Menschen erlebt. Mit einer völlig intakten Beziehung. Mit Sex und allem Drum und Dran. Und auch wenn die beiden keine Kinder kriegen durften (was sie echt traurig gemacht hat), waren die beiden so mit sich im Reinen. Und glücklich und so weiter. Es war erschreckend. Wie weit wir alle von diesem Zustand entfernt sind – jedenfalls die Leute, die ich ein wenig besser kenne.

Was ich damit sagen will: Natürlich kann es sein, dass sich auch diese beiden Behindis irgendwann trennen. …und wenn sie nicht gestorben sind, auweia. So etwas gibt es leider – oder glücklicherweise ? – nur im Märchen. Glück selbst aber ist ein Zustand, den man sich verdienen muss. Wie das Eingangszitat wunderbar auf den Punkt bringt.

Kann sein, dass es einem leichter gemacht wird. Oder dass man es schwerer hat, glücklich zu werden. Aber weder das eine noch das andere sind Garanten dafür, dass man es schafft. Glücklich zu sein. Zu werden.
Leider – oder glücklicherweise ? – hat das Erreichen dieses Zustandes ziemlich wenig mit Arbeit zu tun. Sondern vielmehr damit, zu sein. Weshalb der Mönch in seiner Kemenate auf irgendeinem dämlichen Berg in Tibet mit Buttertee und ohne Heizung, Strom und Plasmabildschirm. Das mit dem Leben irgendwie besser verstanden hat. Als… Ach, Ihr wisst doch längst schon, was ich meine.

Was wirst Du heute tun, um glücklich zu sein…?

Was für ein dämlicher Artikel.

Mann, ich bin heute so frustriert, dass ich ein neues Wort dafür erfinden muss – frustrurt vielleicht. Ich hab mich nicht im Griff – wie mein Vater sagt, und komme mir manchmal vor, als ob ich jeden Tag von vorn beginnen muss. Und noch häufiger hab ich das Gefühl, gegen Windmühlen anzurennen. In letzter Zeit immer häufiger. Als würde ich einen Kampf führen, den ich mir selbst ausgesucht habe. Ohne so recht zu wissen, wieso. Und um was. Und so.

Es gibt das Konzept der herbeigeredeten Krise. Und ebenso wie sich die zurückliegende Finanzkrise seltsamerweise entweder in Wohlgefallen aufgelöst hat, oder nur ein Sturm im Wasserglas war, muss ich mir natürlich die Frage stellen, ob dieser ganze Mist, an dem ich hier in diesem Blog immer mal wieder rummäkle, überhaupt so schlimm ist, wie ich versuche darzulegen.

Schon vor einiger Zeit hab ich mich mit jemandem darüber auseinandergesetzt. Über die Krisen und die anderen irgendwie gearteten globalgalaktischen Proleme, die ich heraufbeschwöre, und die so überhaupt nicht existieren. Das war 1998. Und der Mann war Professor für Volkswirtschaftslehre. Keine Ahnung, ob seit dem irgendetwas Schlimmes passiert. Oder alles immer nur noch geiler geworden ist.

Und so geht das für mich  jetzt schon seit zwei Jahrzehnten so. Das ewige Kopfgeschüttel. Das Weltverbesserer sind Würste-Gelächter. Der ewige Kampf ohne wirkliches Ziel, ohne wirklichen Grund, ohne… Tja. Ohne.

Keine Ahnung, ob die Welt an die Klippe schlittert. Keine Ahnung, ob sie das je getan hat. Keine Ahnung, ob ihr geholfen werden muss wie einer alten Dame, die man über die Straße trägt. Und ob sie das überhaupt will. Und noch mehr als alles andere: ob sich überhaupt jemand die Mühe machen darf, es zu versuchen. Falls überhaupt Bedarf besteht.

Ernest Hemingway schreibt in Wem die Stunde schlägt: “Die Welt ist ein schöner Ort und wert, dass man um sie kämpft.” Alles klar. Und wenn man nem Typen glauben kann, der sich 20 Jahre später mit ner Schrotflinte in Kopf schoss, bleibt vielleicht nur eine Frage übrig:

Was hast Du heute schon getan, um die Welt zu retten?

Feb 12

Zeitmaschine

Posted by me in Das Netzwerk

Da ich mir gestern dummerweise die Backup-Datei zur Missen ist Wacht – Seite zumindest teilweise zerschossen habe, hab ich bei archive.org mal in der wayback-machine nachgesehen, auf der 150.000.000 Websites der Vergangenheit hinterlegt sind.

Leider konnte ich keine Einträge für 2009 bzw. 2010 finden, allerdings hab ich Überreste der ersten dizrespect.com – Seite von 2003 wiedergefunden, was ich – in Erinnerung an alte Zeiten, irgendwie rührend fand.

Hach, die gute, alte Zeit. Schniff.

Jan 31

Verrückte W3lt Update

Posted by me in Das Netzwerk

…hab mal wieder ein paar neue Fotos online gestellt…

sodomieverbot

Naja, richtig viele haben ja nicht mitgemacht bei unserer Abstimmung für den besten Film des vergangenen Jahrzehnts, denn ganze 14 Meinungen sind schwerlich repräsentativ zu nennen. Dennoch ist das Ergebnis nicht nur interessant, sondern meines Erachtens auch ziemlich fair – wenn man vielleicht mal von Shooter als besten Thriller des Jahrzehnts absieht.

Der Abstand der Filme untereinander beträgt – bis auf Amélie als besten Liebesfilm, der ziemlich eindeutig gewonnen hat – meistens eine, höchstens zwei Stimmen, daher nicht böse sein, wenn der eigene Favorit nicht gewonnen hat.

Die Gewinner sind:

Bester Thriller: Shooter (4 Stimmen) vor No Country for old Men (3 Stimmen)

Beste Komödie: Willkommen bei den Sch´tis (4) vor Der Ja-Sager (2)

Bester Deutscher Film: Das Experiment (4) vor Das Leben der Anderen (3)

Bester Animationsfilm: Teilen sich Chihiros Reise ins Zauberland und Shrek mit jeweils 3 Stimmen

Bestes Drama: Million Dollar Baby (5) vor City of God (3)

Bester Action-Film: Crank (4) vor Inglorious Basterds (3)

Beste Gangster-Komödie: Snatch (5) vor Ocean´s Eleven (3)

Bester Horror-Film: The Ring (6) vor Saw (5)

Bester Fantasy-Film: Der Herr der Ringe (6) vor Pans Labyrinth (3)

Bester Science-Fiction-Film: District 9 (4) vor Minority Report (3)

Bestes Bio-Pic: Walk the Line (4) vor Der Pianist (3)

Beste Comic-Adaption: Sin City (5) vor Watchmen (4)

Bester Liebesfilm: Die fabelhafte Welt der Amélie (9) vor Vergiss mein nicht (2)

Für den besten Film des Jahrzehnts ließ sich leider keine Mehrheit ermitteln, da fast jeder einen anderen Film genannt hat. Lediglich zwei Stimmen wurden jeweils abgegeben für Die fabelhafte Welt der Amélie und Der Herr der Ringe. Daher, sazusogen als Ersatz für einen mit überwältigender Mehrheit gewählten Film des Jahrzehnts, der Film, der von Leela zum besten Film der 2000er Jahre gewählt worden ist.

Nicht zuletzt danke ich allen, die mitgemacht haben und freue mich, wenn Ihr das nächste Mal, am Ende des Jahres wieder mit dabei seid.

Vor einem halben Jahr habe ich das untenstehende Video gepostet, weil ich geglaubt habe, dass es einen echten Vorfall dokumentiert. Ich muss gestehen, dass dem nicht so ist, sondern es sich bei dem Video um einen Ausschnitt der flämischen Comedy-Serie In de Gloria handelt. Der Hoax ist so gut inszeniert, dass selbst RTL darauf reingefallen ist, und den Clip über den Sender geschickt hat.

Dez 18

Der 200. Artikel

Posted by me in Alles wird Gut, Das Netzwerk

Ich will nicht viel Aufheben um die Sache machen. Und dennoch freue ich mich, dass dies hier der 200. Artikel ist, den wir auf dieser Seite posten. Und auch, wenn es sich schon für ein Jahresende-Beitrag anhört, möchte ich meinen Mitautoren, insbesondere Bibi Blogs, Leela und Agnieszka danken, dass sie mir geholfen haben, die Seite möglichst lesenswert zu machen.

Und natürlich danke ich auch der Handvoll Leser, die sich bislang hierher auf die Seite verirrt haben. Mal sehen, wie viele es sein werden, wenn wir die 500 voll haben. Ich habe jedenfalls die Absicht, bis dahin weiterzumachen. Mindestens.

Leider ist die Resonanz auf unsere Bitte, die besten Filme des Jahrzehnts zu wählen, erwartungsgemäß nicht sehr groß.

Ich möchte noch einmal sagen, dass man sich für diese Wahl nicht im Netzwerk anmelden muss. Man braucht sich lediglich auf dieser Liste ein paar Filme aussuchen und einen Kommentar posten, das wars.

Da wir Anfang Januar mit dem Voting enden, bitte ich noch einmal darum, umzumachen, auch wenns nix zu gewinnen gibt. So ein Jahrzehnt ist ja schließlich nicht alle Jahre…

Aug 13

Neue Seite online

Posted by me in Das Netzwerk

Da inzwischen ein paar unfassbare Fotos bei uns eingetrudelt sind, haben wir uns entschlossen, eine eigene Seite dafür aufzubauen, die seit heute online ist. Leider ist der Titel “Verrückte Welt”  noch nicht gut, aber vielleicht hat jemand von Euch noch eine Idee?

dennys

Leider ist es im Moment nicht möglich, dass wir alle an der Seite rumbasteln, und solange das noch nicht geht, schickt bitte Fotos, Videos, was auch immer zu der Seite passt an

me(at)dizrespect.com

Danke.

Außerdem ist seit heute auf der Hauptseite das Schachproblem des Tages verfügbar, etwas klein leider, doch dafür täglich upgedatet.