Archive for the ‘Die Unmoralische’ Category

Er ist fast vorbei… der (internationale) Tag der Frau. Viel kriegte man davon in Deutschland, zumindest in Berlin, nicht mit. In Polen fanden schon in der dritten Klasse Mädchen spätestens nach der großen Pause eine Blume auf ihrem Schreibtisch, es gab Loblieder auf die Frauen, die als Mütter, Putzfrauen, Krankenschwester, Lehrerinnen und auch mal Polizistinnen dem Volk und Vaterland dienten. Man sieht also, auch wenn in sozialistischen Ländern viele Frauen berufstätig waren, dass sich die Hymne auf Berufe beschränkt hat, die traditionell als weiblich gelten. Erst später wurde mir klar, dass dies keine beflügelnde Lobeshymne war, sondern teilweise darauf ausgerichtet, Frauen in bestimmte Rollen zu zwängen.

Dabei wurde von vorne herein der Frauentag als einer gedacht, der weniger darauf abzielen sollte, die Rolle der Frau in den gängigen Strukturen und Mann-Frau-Verhältnissen zu loben, sondern ein Versuch war, für Frauen gesellschaftliche und vor allem politische Anerkennung und Gleichberechtigung einzufordern.  Die Idee innerhalb Europas dazu kam 1910 von einer Sozialistin Clara Zetkin, die womöglich Vorbild nahm bei der Frauenbewegung in den USA: 1908 hatten dort Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas (SPA) ein Nationales Frauenkomitee gegründet, welches beschloss, einen besonderen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht zu initiieren. Tatsächlich wurde der so genannte “Weltfrauentag” nach meiner Erfahrung überwiegend in den sozialistisch geprägten Ländern gefeiert. Während des Naziregimes wurde der Feiertag hierzulande als Ausgeburt eines sozialistischen Systems verboten. Heutzutage gibt es vereinzelt Bewegungen, die sich gerade an jenem Tag zu Wort melden, um nach wie vor die Position der Frau in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu stärken. Die Debatte über die Frauenquote glüht noch (wieder) vor sich hin…

Ich bin eine Frau. Bei der Quotenfrage tendiere ich dagegen. Ich bin dafür, dass Frauen gleiche Löhne erhalten wie Männer in gleichen Positionen, das ist mir wichtiger, als dass neue Frauen auf Teufel komm raus in die Führungspositionen der Unternehmen gehen. Es gibt vieles, das an der Basis nicht stimmt, da hilf eine Quote nicht viel.

Ich bin eine Frau, und das is gut so.  Ich habe Wünsche, Bedürfnisse, die sich nicht immer decken mit denen der Männer, die um mich herum sind, aber auch nicht unbedingt mit denen aller Frauen. Politisch gesehen, gesellschaftlich und privat. Tatsache ist, Frauen und Männer sind verschieden, und es gilt darauf zu achten, um eine funktionierende, prosperierende Gesellschaft zu entwickeln. Nur sollten die Frauen (und Männer) dabei ihre Andersartigkeit nicht von anderen Instanzen einschränken lassen. Putzfrau, Mutter, Lehrerin – das ist lange vorbei. Eine Zeit lang dachte ich, Frauentag wäre wie Valentinstag, eine Möglichkeit vor allem für die Blumen- und Pralinenverkäufer zusätzlichen Groschen zu machen.

Doch es gibt da durchaus Unterschiede. Allerdings schenken die meisten Männer Blumen zum Valentinstag, an den Frauentag denkt keiner. Das ist schade. Ich würde viel lieber am Frauentag Blumen kriegen. Sicher, die machen Ungerechtigkeiten nicht wett, aber vielleicht überlegt sich der eine oder andere, in welchem Zusammenhang es steht. Natürlich reicht es nicht aus, als Frau oder Mann auf die Welt gekommen zu sein, keiner hat einen Einfluss darauf, mit welchem Geschlecht sie/er auf die Welt kommt, aber das haben wir alle gemein, da gibt es keine Diskriminierung. Oder? Es geht beim Frauentag um Gerechtigkeit, um Gleichberechtigung, und ja – auch um das Frau sein. Frau als Mutter, Frau als Liebhaberin, Frau als Kumpel und als eine Fee, die das zu schaffen vermag, was Männer nicht können (abgesehen von Kinderkriegen).

Und einiges, was man über die Frauen hört, stimmt durchaus: Blumen können zwar nicht alles wett machen, aber sie schaden auch nicht. In Familien und Partnerschaften, in denen so etwas wie Gleichberechtigung zum Alltag gehört, sind solche Gesten unnötig, wahrscheinlich gar verpönt.

Aber seien wir ehrlich: wer mag es nicht, sich wenigstens an einem Tag besonders zu fühlen, wer mags es nicht, Blumen oder andren Schnickschnack zu kriegen? Und: Der nächste Herrentag naht – der wird übrigens am Christi Himmelfahrt begangen. Aber das ist ein anderes Thema…

Nun ist er weg, der KTG, und schneller als erwartet. Nein, jetzt mal im Ernst. Wer hätte noch vor gut einer Woche gedacht, dass der vielleicht immer noch beliebteste Politiker des Landes so schnell sein Hut zu nehmen gezwungen wird. Ich jedenfalls nicht. Und wohl sicher nicht die Hunderttausende, die sich vor allem auf Facebook über die Schnutz-Kampagne gegen den (Ex-)Verteidigungsminister echauffieren und wortstark dessen Rückkehr in die Politik fordern.

“Ich war empört über alle Statements seitens SPD…”, schreibt etwa eine Stefanie Sch. vor dem Rücktritt auf der Seite http://www.facebook.com/ProGuttenberg:”Was ist heute noch wichtig und zählt Leistung,Engagement und Persönliche Werte garnichts mehr? Scheinbar ist es wichtiger sich über Nichtigkeiten aus zu lassen und Dinge so zu puschen,dass man aus dem Ursprung der harmlos war,ne Katastrophe macht…” Und ein gewisser Tscharlie H. ist der Meinung: “ich frage mich wurde denn seine doktorarbeit nicht geprüft von der UNI Bayreuth, denn dann hätten sie ihm den doktortitel nicht geben dürfen jetzt hinterher sagen wir nehmen ihm den doktortitel , na ja schon etwas fragwürdig.” Und Hannes S. vermutet gar eine ernsthafte Verschwörung hinter der Plagiatsaffäre: “Achso, man bedenke zusätzlich, dass Insiderberichte aus verschiedenen Universitäten vorliegen, in denen angesprochen wird, dass einer Vielzahl von Promovierten der Doktortitel enzogen werden würde, wenn man sie genau wie Herrn Guttenberg prüfen würde…Komisch oder…die Prominenz und Konkurrenz wird schön geprüft…die anderen lachen sich derweil warscheinlich kaputt…”

Auch nach dem Rücktritt ändert sich an der Sichtweise der Unterstützer nur wenig. Christian S. etwa schreibt auf der Facebook-Seite Wir wollen Guttenberg zurück: “So, das muss jetzt echt mal raus: Ich bin ein Fan, so! Solche Menschen braucht das Land, Plagiate/Duplikate hin oder her – okay, er hat die Medien beeinflusst, sogar nachhaltig – in meinen Augen hat er Deutschland, ja sogar die Welt, besser gemacht! Ich will ihn zurück! Das musste mal gesagt werden.” Was möglicherweise ironisch gemeint ist, Thomas K. dennoch zu dem Kommentar hinreißt: “ch stimme Christian voll inhaltlich zu – auch ich finde, dass unserer Land – ja die ganze Welt – noch mehr von solchen Leuten gut gebrauchen könnte… aber in der heutigen Zeit haben es solche Lichtgestalten sehr schwer, überhaupt wahrgenommen zu werden…” Und auch, wenn die Kommentare inzwischen immer wieder durchsetzt werden von Guttenberg-kritischen Stimmen (die vor dem Rücktritt mehrmals von der Seite gelöscht wurden) bleibt der Tenor im Großen und Ganzen immer derselbe: Was ist das schon, ein Doktor. Und wer regt sich schon über ein paar Fußnoten auf? Der Mann hat sich doch nichts weiter zu schulden kommen lassen und ist der beste deutsche Politiker seit Menschengedenken. Der noch dazu gestolpert ist über eine perfide Intrige eines finsteren Konglomerats aus neidischen Oppositionspolitikern, der Desinformation verpflichteten Medien und sonstigen Kanaillen, die selbst unfassbar viel Dreck am Stecken haben. Und überhaupt (und dieses Argument war gefühlt das deutlich am häufigsten genannte). Johannes 8, 7: Wer unter Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Wie putzig.

Diese auch eine Woche nach Rücktritt des Ministers zumindest im Netz sehr hitzig geführte Debatte erinnert ein wenig an das, was seit einiger Zeit in den USA passiert und sich unverdientermaßen die Tea-Party-Bewegung nennt. Außerdem hat die Art der Argumentation ein bisschen was von der nach dem Ersten Weltkrieg von hochrangigen deutschen Militärs verbreitete Dolchstoßlegende, die den von Deutschland verlorenen Krieg nicht dem “im Feld unbesiegt gebliebenen” deutschen Heer anlastete, sondern oppositionellen und selbstredend vaterlandslosen Politikern, die so genannten Novemberverbrecher,  die durch den im November 1918 ausgehandelten Waffenstill den Soldaten an der Front buchstäblich “den Dolch in den Rücken” gerammt hätten.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese ganze Hysterie ein Ausdruck der Unsicherheit ist, die insbesondere die westliche Welt seit dem letzten Jahrzehnt erfasst hat, angefangen mit dem 11. September, vertieft durch den Aufstieg Chinas und explosionsartig entwickelt durch die Finanzkrise und den Zusammenbruch von Staaten wie Griechenland und Irland. Denn diese Entwicklungen sind nicht etwa durch fähige Staatenlenker behoben oder zumindest abgefedert worden. Nein, die politische Klasse hat dem beschleunigten Verfall des Systems nichts entgegenzusetzen, kein tragbares wirtschaftliches Konzept, kein funktionierendes Gesellschaftsmodell, kein schlüssiges Politik-Konzept. Stattdessen hat sich die politische Klasse durch die Wikileaks-Affäre, ihre uneindeutige Positionierung gegenüber den nordafrikanischen Diktatoren und nicht zuletzt durch das Taktieren und Beschwichtigen während der Plagiats-Affäre um Guttenberg vollends diskreditiert – nicht zuletzt beim eigenen Volk.

Verständlicherweise suchen die Menschen nach einem Ausweg aus dieser Misere und da sich die politische Klasse im Einerlei des allgemeinen Geschwafels entsprechend eingerichtet hat, war es nur natürlich, dass sie sich KTG zum Heilsbringer erkoren haben – ausgerechnet. Der wirkte zumindest schneidig, prinzipientreu und kompetent. Was er allerdings selbst – Opel, Kunduz, Gorch Fock – immer wieder selbst zu entkräften vermochte. Was seiner Popularität verständlicherweise keinen Abbruch tat. Es gab ja auch scheinbar keinen anderen. Und den gibt es immer noch nicht. Es ist die Hoffnung auf den Messias in Gestalt des KTG, die die Menschen zu diesen teils wahnwitzigen Reaktionen auf die Plagiatsaffäre hinreißt. Die Hoffnung, dass er es ist, der alles endlich wieder zum Besseren wendet.

Auch wenn Herr zu Guttenberg dadurch, dass er dieser unsäglichen Diskussion um seine Person keinen Einhalt gebietet, zeigt, dass er einfach nicht der ist, für den die Leute ihn so gerne halten wollen.

Sondern einfach nur ein Blender. Und eitler Fatzke obendrein.

Ich kann mir nicht helfen. Wenn man sich ansieht, was unser – Mann, es sollte wirklich mit dem Teufel zugehen, wenn der nicht Kanzler wird – Verteidigungsminister Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg so alles anstellt, dann könnte man glatt geneigt sein, ihm Respekt zu zolle. Wie ganz Deutschland es offensichtlich tut. Schließlich scheint der Mann entschlossen zu sein, prinzipientreu, ehrbar, willensstark, integer. Und nun, da er Partei ergreift für die entrechteten arabischen Völker, sogar als Mann mit Gewissen. Was insgesamt alles Attribute sind, die man überhaupt nicht mit irgendeinem Politiker in Verbindung bringen würde. Warum aber mag ich den Mann dann nicht?

Leider hilft es mir auch nicht, mir zu sagen, dass er ja bloß Verteidigungsminister ist, und sich aus den großen Themen Steuern, Transferleistungen und Wettbewerbsfähigkeit heraushalten kann, denn das wäre schlicht ungerecht. Denn offenbar hat der Mann eine Bundeswehrreform angezettelt, und es als Verteidigungsminister geschafft, sich in den Schlagzeilen zu halten – und das nicht nur in den schlechten. Oder erinnert sich noch irgendwer an Guttenbergs Vorgänger Jung? Ich zum Glück nicht. Und einfach nur zu sagen, dass KTG nur deswegen so hell leuchtet, weil die restlichen Politiker auf Sparmodus umgeschaltet haben, wäre dann doch zu leicht. Denn allein dass ich diesen Blog über ihn schreibe zeigt, dass er grundsätzlich etwas richtig macht, was den meisten Politikern seit jeher nur schwer gelingt: Die öffentliche Meinung für sich einzunehmen. Und ich mag ihn trotzdem nicht.

Und, um mich bei den Deutschen komplett unbeliebt zu machen: Ich mag auch seine Frau nicht, die Stefanie. Die sich so rührend um die missbrauchten Nachkommen der Deutschen verdient gemacht hat. Der Witz für mich persönlich ist: noch während ich diese Zeilen schreibe, titeln Spiegel Online und Süddeutsche Zeitung, dass KTG das Vorwort seiner Dissertation fast wortwörtlich aus der FAZ abgeschrieben haben soll. Was für mich irgendwie ins Bild passt.

War es nicht auch der damalige Wirtschaftsminister, der im Zuge der Opel-Rettung von seinem Rücktritt schwadronierte, und dann doch nicht zurücktrat, obwohl Opel nicht in die geordnete Insolvenz geführt wurde, wie es der Minister wollte. War also doch nicht so ernst gemeint, mit dem Rücktritt? Haften geblieben ist jedenfalls nur der Ruf als prinzipientreuer, bedingungsloser Politiker. Und seine mittlerweile mehrfach belegten Fehltritte als Verteidigungsminister: Ob er den Angriff auf einen zivilen Tanklaster mit zig Toten als “militärisch angemessen” bezeichnet, oder im Zuge dieser – wie auch der Gorch Fock- – Affäre kurzerhand die vermeintlich Verantwortlichen entlässt. KTG steht am Ende stets mit makelloser Weste da.

Wenigstens diesem Prinzip bleibt er treu.

“Die Feigheit der Frauen… Rollenfallen und Geiselmentalität. Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug.”
So lautet der vielaussagende und wütende Buchtitel von Bascha Mika, bei deren Buchvorstellung mit anschließender Diskussion ich vorgestern gewesen bin. Frau Mika war bis zum Jahr 2009 Chefredakteurin der “taz”, ist Mitte 50 und kinderlos. Und Ihr Buch habe ich auch noch nicht gelesen – noch nicht!!!

Die Fakten, die ich dort gehört habe, kannte ich allerdings zur Genüge. Dabei hatte ich mir von dem Vortrag einen Lösungsansatz gewünscht, vielleicht einen kleinen Leitfaden für meine eigene Situation. Stattdessen gab es eine Stutenbissigkeit, die ihres Gleichen sucht. Ich bin als Frau jetzt schon eine Versagerin und meine Zukunft pflanzt dunkle Wolken. Das habe ich gestern in den 4 zähen Stunden mit Bascha Mika erfahren dürfen.

240 Minuten lang ging es durch einen emanzipierten und klischeebeladenen Garten Eden an deren Anfang, Mitte und Ende immer noch lauter kleine Evas stehen, die sich mit einem Blatt vor ihrer Scham und einem Apfel in der Hand (mit dem sie gerade Adam füttern) wundern, warum die Geschichte immer so ungut für sie ausgeht? Dass die Frauen das Paradies verlassen müssen, sich schuldig machen und fühlen und einfach immer wieder die gleichen Fehler machen. Auch 2011 noch.

Ungeduldig sei sie, sagt Frau Mika. Immer wieder taucht dieses Wort auf, genau wie andere plakative Behauptungen wie “wir Frauen” wären alle wie “Bambi”. Wir suchen nur nach unserem Helden, Ernährer und wollten nichts anderes als Abstand vor der kalten Männerwelt und dafür aber zwei Kinderzimmer. Eins in hellblau, das andere in rosa. Und sind natürlich selber schuld, dass aus jeder freidenkenden Pippi Langstrumpf irgendwann, wenn die Uhr nur laut genug tickt, eine Annika mit rosa Schürze mutiert. Die nach wenigen Jahren unglücklich und völlig desillusioniert in ihrem selbsterwählten Gefängnis hockt, um ihren Partner schließlich an eine Jüngere zu verlieren oder aber die Augenhöhe zum Mann verloren zu haben.

Das steht unterm Strich.

Denn wir sind es, die für ihre Männer, in eine andere Stadt gehen, das Baby hüten und den Haushalt schmeißen. Ihm zu viel durchgehen lassen etc. Endlich sollen wir uns befreien von den Ketten unseren “Stockholm- Syndroms”, endlich in keine “Komfortfalle” mehr tappen, Einfamilienhaus – als Mikrokosmos. Endlich selbstbestimmt und keinen Tag länger mehr das Kreuz der Aufopferung mit uns schleppen und uns damit arrangieren, benachteiligt durch die Welt zu gehen. Weil wir zu nett sind,  zu blöd, zu feige. Oder – wenn man es lieb ausdrücken möchte – einfach zu wenig Mut in uns drin steckt.

Dies liegt wiederum an unseren trinkenden Vätern, unserem Hang zu harten Jungs wie Jack Sparrow, die vielleicht gut im Bett, aber nicht gut im Wickeln sind. Und daran, dass die Gesellschaft uns die hörigen Weibchen und bestimmten Rollenbilder jahrzehntelang vorbereitet hat. Quer ging es bei der Lesung zu, durch den privaten, gesellschaftlichen und schließlich auch wirtschaftlichen braune Soße- Brei. Und wann kommt endlich die Quote? – fragt Frau Mika.

Nichts und niemand wird uns ein Stück vom Kuchen abgeben, nur weil wir nett danach fragen und die Frauen oftmals qualifizierter sind. Nein, weil dies eine Männerwelt ist und die Regeln nun mal so sind. “Survival of the fittest” lautet das Thema, nicht “Möge der, Pardon, die Bessere gewinnen. Bei all den Theorien und Erfahrungen die ich dazu gemacht habe, stelle ich fest, dass ich immer verwirrter werde. 1000 Sachen werden auch hier in diesem Buch wieder zusammengeschmissen: Warum, wieso, weshalb, die Frau und der Mann so oder so ist. Was die Gesellschaft mit uns macht und warum das Wort  ”Abhängigkeit” das Unwort einer ganzen Generation zu sein scheint.

Für mich als junge Frau war das ein reinstes Ärgernis – Bascha Mika nach ihrer Meinung zu fragen, wie man denn als Frau und auch Mann aus der Falle fliehen könne, die sich ja wie ein unsichtbarer Schleier immer dichter um einen ziehen soll? Keine Antwort. Was bleibt unterm Strich? Vielleicht das Buch lesen, vielleicht darüber streiten, vielleicht doch eine Quote einrichten?

Ich weiß nur, dass wir Mann und Frau sind. Und wenn wir keinen Sex miteinander hätten, keinen stillen Vertrag der Fortpflanzung… Wer weiß vielleicht würden wir in getrennten Ländern leben – und alles wäre einfacher.

Diese Vorstellung ist für mich trotzdem gruselig… denn wo bliebe da ein großer Teil der Liebe? Der Aspekt der Liebe wurde im Buch übrigens ausgespart. Sowieso scheint die Tatsache das Mann und Frau anatomisch und genetisch unterschiedlich sind. Und muss man noch sagen, dass diese Gegensätze sich sehr wohl anziehen, überhaupt keinen Einfluss auf unser Leben zu haben scheinen. Alle sollen gleich sein, der Mensch als Einheit, Frau, Mann- was macht das schon. So kommt es mir vor.

Hilfe – wie kann man nur so borniert sein zu glauben, dass man darüber hinwegsehen könnte? Wir sind wer wir geworden sind, genetisch, gesellschaftlich, geprägt von allen möglichen Dingen,  wir müssen uns bloß bewusst werden, dass nichts für immer ist, und Geschichte jeden Tag neu geschrieben wird.

Und das beruhigt mich, so kann ich mit dem schwarzen Loch noch ein bisschen weiter leben, auf der Basis eines Nichtangriffspaktes zwar. Aber immerhin ist in mir Frieden.

Geehrter Rupert Murdoch,

da Sie im Moment wahrlich nicht viel zu lachen haben wegen ihrer etwas in die Jahre gekommenen Website myspace.com, möchte ich Ihnen an dieser Stelle – und auch obwohl sie als einer der mächtigsten Medienmogule der Welt ganz offensichtlich Ihr Handwerk verstehen – ein paar Vorschläge unterbreiten, wie sie wenigstens ihren immer noch nicht ertragreichen Bezahlsender Sky zu einem Flagschiff ihres Medienimperiums umgestalten können.

Die Vorschläge sind hier in Deutschland bereits vielfach umgesetzt und haben teilweise schier unerklärlich Erfolg, was für Sie Grund genug sein dürfte, einige dieser Ideen umzusetzen, etwa die, mit den Träumen von Halbwüchsigen zu spielen und diese mit dem Versprechen auf eine internationale Karriere als Rockstar, Filmstar oder Model zu ködern, wofür die sich nur ein paar Wochen vor der ganzen Nation zum Deppen machen müssen, und nach Ende der Show auch gleich wieder in der Versenkung zu verschwinden. Außerdem kann man ein paar dieser verwirrten Seelen dann ein paar Wochen später noch in den Dschungel schicken, wo sie sich – käferfressend und madenschluckend – noch einmal zum Harry machen dürfen. Quotenbringend, versteht sich.

Aber vielleicht liegt ihnen diese Art von Krawall auch nicht so recht – wie man angesichts ihres hochseriösen Fox-Senders eher vermuten könnte. In diesem Fall würde ich Ihnen raten, es eher wie die deutschen Fernsehsender ARD und ZDF zu machen, die bei uns auch als Öffentlich-Rechtliche gefürchtet sind. Nehmen sie einfach ein paar hergelaufene, sich selbst als Experten ausweisende Blitzbirnen, die ein Buch geschrieben oder eine Schmuckkollektion herausgebracht haben, und laden sie sie in eine Talksendung ein, damit sie dort schamlos für ihren Schmodder werben können. Vielleicht gehört Ihnen ja QVC, wer weiß? Das würde sich dann ja anbieten würde, von wegen Synergien und so.

Aber vielleicht stimmt das Ganze Gerede ja auch gar nicht und sie mussten gar nicht alle Mitarbeiter der Deutschen myspace-Niederlassung feuern oder Sky mal wieder mit 60 Millionen Euro unter die Arme greifen. Vielleicht ist das ja auch nur eine Erfindung deutscher Medien, die nichts anderes zu tun haben als ehrbare, einzig am Wohl des Volkes interessierte Unternehmer durch den Schmutz zu ziehen. Dann machen sie es doch gleich wie der Veronica-Ferres-Beischläfer, Ex-Kanzler-Schröder-Genosse und Ex-AWD-Chef Carsten Maschmeyer, der sich gegen eine ihm unliebsame Berichterstattung des NDR gerichtlich zu Wehr setzt.

Ich hoffe, meine bescheidenen Vorschläge sind hilfreich für Sie und verbleibe
mit einem ergebenen okili-dokili herzlichst Ihr

Simon Boulevard

PS: Wenn keine einstweilige Verfügung in letzter Minute dazwischen kommt, wird die Maschmeyer-Dokumentation Der Drückerkönig und die Politik heute Abend um 21.45 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Einschalten lohnt sich vielleicht.

Jan 10

Wann geht´s denn wieder los?

Posted by Bibi Blogs in Die Unmoralische

Mir ist ein wenig langweilig.

Ich bin auf der Suche nach guter Musik, nach einem guten Buch oder Film… bin auf der Suche nach einem besonderen Menschen.

Das Jahr ist so jung und ich habe es jetzt schon satt, so satt wie ein Kind, dass immer nur Hasenbrote zum Abend essen muss.

Voller Ungeduld durchforste ich seit Stunden das Internet auf der Suche nach einem Lebenszeichen…

Doch das Einzige was meine Aufmerksamkeit, ein wenig, in Sachen, “es passiert was” erregt hat, war ein gestriger Flashmob… in 50 Städten u.a. in Hamburg, bei dem Menschen nur im Schlüpfer, oder wie ich auch gern sage, Schlüpper, U-Bahn gefahren sind. Das passiert übrigens seit 10 Jahren immer Anfang Januar, der ja besonders günstig liegt, zumindest für eine Blasenentzündung, ach und heißt “No pant subway ride”.

So – da das aber auch schon kalter Kaffee ist und für mich grade kein Thema vom Himmel zu fallen scheint, verweise ich auf ein kleines bisschen Gossip… um überhaupt irgendwas sinnvolles geschrieben zu haben: http://www.celebheights.com/

Das Hollywood und die Musikindustrie anscheinend von Zwergen bevölkert wird, wisst ihr vielleicht schon, aber vorenthalten will ich es euch auch nicht. Dass Tom Cruise und Robert DeNiro 1,72m groß sind, weiß zwar jeder, doch so geht es munter weiter mit, ja, mit Al Pacino der, wenn er sich streckt, stolze 1,66 m groß ist. Oder Dustin Hoffman mit ganzen 1,66m, Madonna mit 1,56m und dann wäre da noch die große Lady Gaga mit ihren fast schon putzigen 1,55m.

Ob der Wille und Ehrgeiz nach Erfolg mit einer möglichen Kompensation der Körpergröße zu tun hat, sagt man ja immer wieder gerne Männern, vor allem kriegerischen Männern nach. Vielleicht ist es ja auch nur Zufall und es gibt ja auch immer noch genug Riesen in Hollwood wie Liam Neelson, der ist nämlich 1,91 m groß.

Vielleicht fragt ihr Euch, woher wissen die das denn so genau, da auf dieser celebheights- Seite, wie groß jeder Promi ist? Ganz einfach, “Take a picture”: stell dich neben den Star mit aufs Photo, ziehe eventuell Hochsteckfrisur und Absatz ab und Voilà – fertig ist die Stargröße. Hach.

Ein Flashmob wäre mir gerade trotzdem lieber.

Ganz einfach und schmerzlos und vom ganzen Herzen: ich wünsche Euch ein glückliches Neues Jahr! Möget Ihr weiser werden, aus Fehlern lernen, neue Fehler begehen, neue Erfahrungen sammeln, weiter schreiten, keinen Hunger leiden, einwenig Luxus erfahren, Freundschafet begegnen, Liebe begegnen und alles halb so ernst nehmen!

Es ist eine ganz klare Hass- Liebe. Weihnachten.

Zum kotzen sind sie, diese wundervollen Weihnachtslieder. Das Überangebot von Gebäck nervt zwar beim stöbern, durch den Supermarkt- aber trotzdem schmeckt es gut. mmmh. Ich will ausserdem  eigentlich keine Geschenke kaufen, aber gerne welche bekommen.

Ich möchte- eine Gans, eine Ente und ein Wildschwein mit Klößen und Rotkohl essen, aber dabei nicht dick werden und eigentlich will ich ja weniger-  bis kein Fleisch mehr essen.

Der reinste Widerspruch, sobald sich mein Mund öffnet…entweder um etwas hineinzuschauffeln oder eben etwas zu sagen…belüge ich mich.

Wenn es schneit, die Tage kurz sind und der Hunger groß- dann wird eben ein Fest eingerichtet. Das ist die ganze Religion- da wird man dann auch käuflich.

Man kann ausschlafen, es ist wie Ferien mit gutem Essen und Geschenke…

So schlecht sind die Grundvorraussetzungen wirklich nicht.

Ich glaube auch- dass Weihnachten wirklich das Recht dazu  hat- ein großes Fest zu sein.

Und natürlich ist es uncool unter einem Nadelbaum zu sitzen und mit kitschigen Engeln auf und in Augenhöhe “Kling Glöckchen Kling” zu singen.

Mit der Familie in sauberer und ordentlicher Kleidung dazusitzen und zuzugeben, dass man es so schön fand, in der intimen Runde, mit den Lieben um sich rum.

Man verabscheut Hausarbeit- liebt es aber Plätzchen in Formen zu stechen.

Der Schwippbogen ist eine reine, peinliche und spießige Angelegenheit- macht den Raum aber warm und hell..Ich will damit eigentlich sagen- dass ich nicht so cool bin wie ich dachte und nicht alleine zu hause sitzen werde und nur eine Pizza essen werde- und das war es. Und einfach abzulehnen- und mir wie sonst auch einen Hollywood- Blockbuster anzugucken.

Nee, die Eier habe ich nicht. Ich habe das volle Programm genommen und bekommen und auch wenn ich es nicht richtig finde, dem Weihnachtsfest so eine riesen- Bühne zu geben, muss ich sagen- macht das alles einen erschreckenden Sinn.

Vielleicht- will ich aber auch einfach mal nicht das normale Leben und vielleicht will ich einfach nur mal wieder von Herzen gern essen und ausschlafen.

Frohe Weihnachten ihr Winterschläfer.


Zu diesem Blog wurde ich inspiriert durch einen Kommentar von Miss Me Too.

Es ging dabei um die Frage, ob Berlin ein heißeres und gefährlicheres Pflaster sei, als eine andere Stadt in Deutschland? Und ob dadurch die Menschen politisch interessierter wären als anderswo? Ich habe lange darüber nachgedacht, ob das so ist und falls,woran das liegen könnte? Mich hat dabei nur ein bisschen gestört, dass ich dabei so gut wie keine Fakten verwenden kann, sondern nur meine Meinung habe. Aber vielleicht ist das ein Anfang. Zu einer lebhaften Diskussion. Oder auch einen Austausch von Erlebnissen.

Ich bin kein Berliner Mädchen, ich komme aus einer kleineren Stadt im Osten Deutschlands, die Magdeburg heißt. Ich habe dort 20 Jahre meines Lebens gelebt, hier in Berlin lebe ich 8 seit Jahren. In beiden Städten sind mir schreckliche Dinge passiert, in denen rohe Gewalt im Spiel war und ich anschließend vor Gericht als Zeugin aussagen musste. Doch das nur am Rande zur Erklärung meiner Person. Denn eigentlich will ich ja versuchen mir selbst und euch zu erklären, ob Berlin überhaupt je eine Wahl hatte nicht politisch zu sein?

Als erstes und über allem steht für mich in diesem Zusammenhang, das Berlin als Hauptstadt Deutschlands, selbst schon ein Politikum ist. Die umkämpfte Stadt im 2. Weltkrieg, die so viele Tode und Vergewaltigte auf ihrer Liste hat, die unter dem kalten Krieg wahrscheinlich mit am meisten gelitten hat, unter der Teilung und Wiedervereinigung sogar irgendwie bis heute, und die noch so viele Narben mit sich herumträgt in Form von unzähligen Einschusslöchern in alten Häuserwänden. Oder den vielen Stolpersteine, die mich in kaum einer Straße vergessen lassen, was hier mal los war. Sie gibt sich wie eine alte, ausgemergelte Frau, diese Stadt – wie eine, die immer viel kämpfen musste.

Was aber macht eine Stadt wie Berlin so politisch?  Die Menschen, die in ihre leben.

Viele Künstler ziehen jedes Jahr hierher. Leute, denen die Welt, aus der sie stammen, zu klein geworden ist. Vielleicht sind sie sogar in zweiter Generation hier aufgewachsen, weil der Vater, ein Pazifist war und keinen Bock hatte auf Wehrdienst und deshalb mit Kind und Kegel aus Münster oder vielleicht Osnabrück nach West- Berlin gezogen ist, weil er wusste, hier muss er dabei nicht mitmachen. Hier ist der Reichstag, Bundestag… ich weiß wo Angela Merkel wohnt… ich kenne aber auch die Brennpunkte, Neukölln und gewisse U- Bahnlinien – in den man nachts Stress bekommen kann.

Komischerweise – und ich klopfe gerne auf Holz. Fühle ich mich trotzdem sicher in dieser Stadt. Klar, es ist eine Großstadt und klar, hier passiert viel Gewalt. Und hätte ich eine Statistik zur Hand, dann würden ich sicher erschrecken, was alles so in 24 Stunden passiert, hier, in unserer Stadt. Doch von alldem bekomme ich nur wenig mit. Wovon ich allerdings eine Menge mitbekomme, sind die Menschen um mich rum.  Von denen viele genauso naiv oder gutgläubig sind wie ich. Die mit einem Lächeln an die Welt glauben. Oder zumindest ihrem Gegenüber freundlich gestimmt sind.

Und doch – und da kann ich mich MMT nur anschließen – hab ich trotzdem das Gefühl, dass in Berlin ein größeres Bewusstsein für die großen Dinge vorhanden sind. Und ich weiß nicht welche Zutat da am meisten beteiligt ist, aber die Summe all dieser Dinge macht uns vielleicht insgesamt wachsamer. Vielleicht weil man hier einfach häufiger seinen Mikrokosmos verlässt und in die Welt hinaustritt. Und hinein in eben diese Welt, die tagtäglich im Fernsehen und in den Nachrichten gezeigt wird.

Dez 08

Was zum Henker…?

Posted by Bibi Blogs in Die Unmoralische, Welt-Geschichten

Ich fand die Ösis ja schon häufiger schräg, aber die Geschichte, die ich in der Süddeutschen Zeitung entdeckt habe, ist so schräg, dass da schon einiges eher schon runterfällt. Denn während die ganze Welt am Samstagabend noch vom schweren Sturz des Wetten, Dass…? Kandidaten Samuel K. spricht, hat die große Tageszeitung “Österreich” seine Reporter schon vor dem Anpfiff der Sendung zu einer Familienfeier geschickt. Denn anders kann man das Folgende nicht erklären.

Laut dem veröffentlichten (!) Bericht dieser Zeitung hat sich in besagter Sendung nämlich überhaupt nichts außergewöhnliches ereignet, sondern eine durch und durch normale Show stattgefunden. Da wird von den verschiedenen Wetten berichtet, die angeblich stattfanden, von Oscar-Star Christopf Waltz, der offenbar mit Cameron Diaz und Justin Bieber auf der Wetten, Dass…?-Couch gesessen hätte und von Robbie Williams erzählt, der sogar gleich zweimal (einmal solo, einmal mit Band) auftrat, und das Kunststück vollbrachte, “die Show aus dem Koma” (!!) geholt hätte. Was angesichts der tatsächlichen Vorfälle doch ganz schön makaber klingt.

Dass manche Journalisten allerdings eine seltsame Berufsauffassung haben, wenn sie derart “Dienst nach Vorschrift” machen, stimmt mich jedoch nachdenklich.

Kann sich die Journaille einfach irgendwas aus den Fingern saugen, ohne zu prüfen ob es stimmt und das dann einfach so verbreiten? Anscheinend schon. Und kann man davon ausgehen, dass es Menschen gibt, die solches Geschwafel vorbehaltlos glauben?

Ich meine dieser Journalist schreibt zwar “nur” über eine Unterhaltungssendung – übt in seinem Artikel immerhin Kritik an Menschen, Moderatoren, der Sendung – die er selbst gar nicht gesehen hat, weil sie schlicht nicht stattfand. Und ganz ehrlich – das löst Panik in mir aus.

Weil es nicht nur dumm ist – sondern erschreckend.

Wie kann es sein, dass Medien sich das Recht herausnehmen, einfach so, und nur weil sie es können, irgendeinen Scheiß niederzuschreiben? Und nur, weil es ausnahmsweise in diesem Fall aufgeflogen ist, bleibt die Frage, wie oft wieviele Reporter irgendwelche Artikel vorschreiben oder vielleicht gleich erfinden, um ihre gleichwie geartete Meinung kundtun.

Mit ihrem Artikel hat die Tageszeitung “Österreich” zumindest den Beweis erbracht, dass sie gegen den sogenannten Ehrenkodex für die österreichische Presse verstoßen hat. Dort ist nämlich von der “Gewissenhaftigkeit und Korrektheit in Recherche und Wiedergabe von Nachrichten und Kommentaren” die Rede, die offenbar “oberste Verpflichtung von Journalisten” sind.

Ja, ja. Und wenn sie nicht gestorben sind.

Und darum bin ich dankbar, dass es das Internet gibt und die Möglichkeit gibt Informationen unabhängig zu vertreiben und nicht mehr nur eine Macht gibt, auf die wir uns bei unserer Meinungsbildung verlassen müssen. Und auch wenn wir sicher noch längst nicht alles wissen, ist so etwas wie die Wikileaks-Veröffentlichungen vielleicht ein Anfang. Für das Recht auf Wahrheit.