Archive for the ‘Welt-Geschichten’ Category

Wenn Ihr Euch einen Gefallen tun wollt: seht Euch Mapping Stereotypes auf alphadesigner.com an, der Website des bulgarischen Grafikdesigners Yanko Tsvetkov, die auf wunderbare Weise mit Klischees und Vorurteilen spielt und zeigt, dass doch nicht alles Sche!ße ist, was da draußen in der Welt so fabriziert wird.

Ich widme den letzten Artikel dieses unsäglichen Jahres einigen spieltheoretischen Überlegungen, weil der Spieltheorie meines Erachtens viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, obwohl sich mit ihrer Hilfe einige grundlegende Aspekte menschlichen Handels ziemlich gut erklären lassen. Denn die Spieltheorie stellt weniger auf psychologische oder soziologische Aspekte menschlichen Verhaltens ab. Sondern postuliert, dass Entscheidungen und Handlungen nicht nur von einem selbst abhängen, sondern in besonderem Maße auch davon, wie die anderen (Akteure des jeweiligen Spiels) sich verhalten.

Nehmen wir zur Illustration etwa die 2008 geplatzte US-amerikanische Subprime- und Hypothekenblase, die mit verantwortlich sein dürfte für die jetzige noch um einiges gravierendere Staatsschuldenkrise. Und vermutlich auch Anstoß gab für Bewegungen wie Occupy Wallstreet und Slogans von “Stop Capitalism” bis “Banken in die Schranken”. Nun könnte man natürlich hingehen und behaupten, dass die Krise vor allem dadurch ausgelöst wurde, dass die verantwortlichen Banker schlicht zu gierig gewesen sind. Dass man von Staats wegen die Finanzmärkte stärker hätte regulieren müssen. Und das ganze System ohnehin nur korrupt ist und ungerecht. Was alles sicherlich nicht unwahr ist. Aber leider auch ein bisschen zu kurz greift, wie ich finde.

Sehen wir uns noch einmal an, wie sich das Drama abgespielt hat, an dem im Großen und Ganzen fünf Akteure beteiligt waren: Die Kreditnehmer, die so genannten “Leute wie Du und ich”, die Kredit gebenden Geschäftsbanken, die mit diesen Krediten Handel treibenden Investment-Banken, die diesen Handel absichernden Rückversicherer und, last, but not least, derjenige, der am Ende die Zeche zahlte: Vater Staat und damit wieder die so genannten “Leute wie Du und ich”. Und da viele von uns diese unsägliche Geschichte inzwischen vermutlich auswendig aufsagen können, der Spielaufbau zum großen Crash hier noch einmal in Kürze.

Regel 1: Erfinde Mortgage Backed Securities (MBS), also durch Hypotheken gesicherte Wertpapiere, durch die Immobilien-Kredite gebündelt und von Geschäftsbanken an Investmentbanken weiterverkauft werden können. Dadurch wird vor allem das Risiko der Geschäftsbanken minimiert, die sich fortan nicht mehr darum sorgen müssen, dass die Kredite auch zurückgezahlt werden. Oder die Kreditnehmer überhaupt Geld besitzen, um einen Kredit aufnehmen zu können.
Regel 2: Erfinde Credit Default Swaps, also eine Kreditausfall-Versicherung für den Fall, dass die von den Investmentbanken aufgekauften MBS sich als wertlos erweisen etwa, weil die letzten Endes dahinter stehenden Kreditnehmer zahlungsunfähig werden – oder von vornherein überhaupt nicht kreditwürdig waren.
Regel 3: Versorge den Markt mit billigem Geld, vor allem, wenn die Börsen nach Dotcom-Blase und 11. September darniederliegen wie heute die Weltwirtschaft. Denn billiges Geld verleitet die Banken grade dazu, noch mehr Kredite zu vergeben.
Regel 4: Bring Subprime-Kreditnehmer ins Spiel, also Menschen, die überhaupt nicht in der Lage sind, Schulden für aufgenommene Kredite zu bedienen, etwa Paula Taylor, der ein Kredit aufgeschwatzt wurde mit Ratenzahlungen von  2.200 Dollar im Monat – bei einem Gehalt von 1.500 Dollar.
Ziel des Spiels: Oder um noch einmal auf die Spieltheorie zu sprechen zu kommen: Was passiert wohl, wenn man das Risiko für die Vergabe eines Kredits derart minimiert? Wenn sich der Kreditgeber nicht darum scheren muss, ob der Kreditnehmer überhaupt kreditwürdig ist, weil er den Kredit gleich an einen Dritten weiterveräußert und dafür eine fette Provision kassiert? Wenn derjenige den womöglich völlig wertlosen Kredit als gutes Geschäft ansieht, weil er sich bei einem vierten gegen mögliche Kreditausfälle rückversichert, weshalb sogar scheinbar renommierte Rating-Agenturen derlei faule Kredite mit AAA-Bestnoten bewerten? Und all das finanziert mit billigem Geld, das fast umsonst zu haben ist? Muss man tatsächlich ein Prophet sein um vorauszusagen, was passieren wird in einem Spiel, bei dem all die Voraussetzungen gegeben sind?

Was kam ist allseits bekannt. Die Subprime-Kreditnehmer konnten bald schon ihre Zahlungen nicht mehr leisten. Häuser wurden verpfändet und wieder auf den Markt gebracht. Die Immobilienpreise sanken in der Folge, Panik brach aus. Und plötzlich saßen alle auf einem ziemlich großen Haufen fauler Papiere, die die Rückversicherer selbstverständlich nicht abzuwickeln imstande waren. Weshalb die Staaten, also letztlich die Bürger, einspringen und die Zeche bezahlen mussten. Und auch wenn es natürlich ein Leichtes ist, im Nachhinein zu behaupten, man hätte das alles sehen können, zeigt sich, wie ich finde, doch, dass es vermutlich nicht allein oder hauptsächlich Gier war, der dieses Drama befeuerte. Es war eher ein Rausch, in den sich die Akteure hinein spekuliert haben. Denn wenn man sich die Rahmenbedingungen ansieht, kann man selbst leicht nachvollziehen, dass es den Beteiligten vorgekommen sein muss, als hätten sie eine Methode zur wunderbaren Geldvermehrung entdeckt. Weil sich offenbar niemand vorstellen konnte, dass all die selbsterschaffenen Giganten am Ende nicht groß genug sein würden, um all die ausfallenden Kredite zu stemmen.

Das soll nun keine Entschuldigung werden für all das unseriöse, oft genug gar kriminelle Verhalten der für die Krise Hauptverantwortlichen. Und erst recht nicht für dieses ehrlose Verhalten, erst hunderte Millionen von Euro und Dollar Boni einzustreichen, um dann das eigene Unternehmen gegen die Wand zu fahren und sich schließlich vom Staat retten zu lassen. Interessant ist dennoch, dass es vor allem die Rahmenbedingungen waren, die die Handelnden überhaupt in diesen Wahnsinn regelrecht getrieben haben.

Oder in den sie sich haben treiben lassen wollen. Schließlich waren nicht wenige, etwa der ehemalige US-Notenbankchef Greenspan, aktiv an der Gestaltung all dieser Regelungen beteiligt. Allerdings bleibt am Ende immer noch die Frage, ob sich einer von uns unter all den genannten Aspekten anders verhalten hätte. Und auch darauf gibt die Spieltheorie eine recht eindeutige Antwort, wie ich finde: Mit ziemlich Sicherheit nicht.

Dez 12

Ein Jahrhundert

Posted by me in Welt-Geschichten

Eine befremdliche Zeit, in der wir leben. Man kann es sich kaum mehr vorstellen, aber vor grade mal einhundert Jahren waren die Menschen in den Industrienationen im wesentlichen den natürlichen Gegebenheiten des Planeten ausgesetzt. So wie es viele Menschen der so genannten Dritten Welt auch heute noch sind. Schlechte Sommer etwa, wie wir ihn dieses Jahr hatten, hätte damals vermutlich zu Versorgungsengpässen und Nahrungsmittelknappheit geführt. Doch in den Regalen der Supermärkte und Discounter ist davon nicht mal preislich sonderlich viel zu spüren. Ähnliches gilt für die Gesundheitsversorgung. Vor hundert Jahren und lange vor der Entdeckung des Penicillins müssen die Menschen an Infektionen gestorben sein wie die Fliegen. Was heute nicht mal mehr bei HIV-Infektionen passiert.

Nimmt man noch die durch die Pille im Grunde ausgelöste Revolution des jahrhunderte- wenn nicht jahrtausendealten patriarchalischen Gesellschaftsbildes hinzu und die durch das Netz möglich gewordene dezentrale Vernetzung und Informationsbereitstellung, müsste man eigentlich annehmen, dass zumindest wir in der industrialisierten Welt im Paradies lebten. Wonach es allerdings einfach mal so gar nicht aussieht.

Um nur mal wieder ein paar Beispiele zu nennen: In Bonn will jemand die Pippi-Langstrumpf-Bücher aus den Bibliotheken entfernt sehen, weil das darin enthaltenes Wort “Negerkönig” rassistisch ist. Die im August in Kraft getretene Entgeltverordnung für Stromnetze befreit energieintensive Betriebe von sämtlichen Stromnetzgebühren, wohingegen die Gebühren für Normalverbraucher aller Voraussicht nach steigen werden. Meiner Einleitung zum Trotz sank die Lebenserwartung von Geringverdienern in den letzten zehn Jahren um ganze sieben Monate. Der Vollidiot Richard Precht fordert ein soziales Jahr für Rentner. Der noch größere Vollidiot Hans Olaf Henkel fordert gar, die Olivenländer von den Nordländern abzuspalten mit eigener Währung (Nordo und Südo) und allem Pipapo. Heute schreibt die Bildzeitung, dass der Bundespräsident (der an sich schon eine ziemlich fragwürdige Figur abgibt) als Ministerpräsident das Landesparlament in Zusammenhang mit einem Privatkredit in Höhe von 500.00 Euro belogen haben soll. Zu allem Überfluss hat die EU den unsäglichen Freiherrn in den Kreis der ehrenwerten Staatsmänner (Zitat: Wir brauchen Talente, keine Heiligen) zurückgeholt. Nicht einmal ein Jahr nach seinem ehrlosen Betrug. Und ausgerechnet als Schutzpatron der politischen Freiheit im Internet.

Vorausgesetzt die Welt geht nicht am Ende unter und alles durch das Netz wabernde Gefasel und Getue verschwindet nicht etwa in einer thermonuklearen Wolken. Wie werden die Leute in hundert Jahren über uns denken?

Über diese befremdliche Zeit, in der wir leben?

Dez 04

Berlin-Mitte-Extremisten

Posted by Winston Wolf in Welt-Geschichten

Video der Woche (44): neoParadise – Echter Journalismus: Mitteextremismus

Alle Menschen sind klug.
Die einen vorher. Die anderen hinterher.
Chinesisches Sprichwort

Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob mich die Entwicklung, die die Occupy-Bewegung nimmt, eher langweilen oder einfach nur deprimieren soll. Langweilen tut sie mich ohne Frage, denn auch wenn die dort versammelte Gemeinschaft sich immer wieder recht putzige Aktionen überlegt und etwa symbolisch die “Banken in die Schranken” weist, ist damit nur wieder einmal der allgemeine Unmut bekundet worden, dass “das System” nicht gerecht ist. Irgendwie. Und überhaupt wäre es schon schön, “Großbanken zu zerschlagen” und “Reichtum umzuverteilen” Hauptsache, dass sich “was ändert“, weil es das schließlich muss. Da ist es natürlich auch wichtig, dass man gleich gegen alles demonstriert, was einen so offensichtlich stört an dem System und der Welt als solcher: Atomkraft natürlich. Afghanistankrieg – ja, wie kommen wir denn überhaupt da hin? Und Kinderarbeit selbstredend. Armut sowieso. Nicht zu vergessen dringend zu klärende Detailfragen wie etwa die Einführung eines Betriebsrats bei Lidl oder die Arbeitsbedingungen in irgendwelchen afrikanischen Uranminen. Herrje. Und weil man selber nicht so richtig weiß wie das alles gehen soll und warum das überhaupt so ist, ist zumindest klar, was all dem Abhilfe schaffen würde, weshalb – neben dem bereits Zitierten – vor allem “Echte Demokratie” gefordert wird. Und zwar jetzt. Sofort. Und überhaupt.

Nun ja, da ich mich ohnehin grade mit Klischees beschäftige, tut es insofern ganz gut zu sehen, wie stereotyp dieses Verhalten ist. Wie überraschungsarm. Und unglaublich vorhersehbar. Und ich würde ne Wette drauf abschließen, dass sich unter den AKW-Demonstranten und Stuttgart21-Gegnern sicher auch ein paar befunden haben, die wahlweise auch gleich gegen die Banken demonstriert haben. Und das System. Sowieso. Und überhaupt. Es scheint fast eine Art Herdenverhalten der Linken zu geben, sich bei jeder als irgendwie ungerecht empfundenen Situation zusammenzurotten, darüber zu schwadronieren und mit bisweilen sogar ziemlich witzigen Aktionen den eigenen Unmut zu bekunden. Auch wenn sich einem Außenstehenden nicht wirklich der Sinn erschließt, was damit bezweckt werden soll. Ich vermute ja insgeheim, damit man sich am Ende entschuldigend auf die Schultern klopfen und gegenseitig versichern kann: Wir haben es ja gleich gesagt. Denn angesichts der Tatsache, dass die aus der Anti-AKW-Bewegung hervorgegangen zwischenzeitlich gar an der Regierung beteiligte Partei es den Konservativen – und damit quasi den Gegnern – überließ, die Meiler mit und mit vom Netz zu nehmen. Ist von ein paar Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit der Polizei abgesehen bei all dem linken Gehabe der letzten 30 Jahre nicht viel rausgekommen. Zumindest nichts Offensichtliches. Und das ist, was mich an der Bewegung so deprimiert. Dass sich offenbar stereotype Verhaltensmuster auf die – landläufig Occupy bezeichnete – Bewegung übertragen so als ginge es darum, die Abschaltung des nächsten AKW in Angriff zu nehmen. Oder gegen irgendeinen Bahnhof zu demonstrieren. Obwohl das mitnichten der Fall ist.

Die Probleme, die die Occupy anspricht, sind ernst. Und sie betreffen einen Großteil der Menschen. Wenn nicht uns alle. Und es ist schade, dass innerhalb der  Bewegung offenbar so wenig Anstalten gemacht werden, etwas Konkreteres zu tun als ein paar nette Schilder zu malen und ein paar kesse Sprüche draufzupinseln, sich als Banker zu verkleiden und mit Monoly-Geld um sich zu schmeißen, um irgendwen auf irgendetwas hinzuweisen. Die Bewegung demonstriert für mich damit lediglich, dass die sie tragenden Menschen ihrer selbst angemahnten Verantwortung nicht gerecht werden und sich vielmehr darin gefallen, Symbolisches zu tun, denn konkrete Lösungen zu gestalten. Womit eine große Chance vertan werden dürfte. Einmal etwas zu verändern. Bevor es dann schließlich knallt. So geschehen nach Fukushima. Allen Demonstrationen zum Trotz.

Wir hatten es ja kurz erwähnt, dass in Oakland einer der Demonstranten ernsthaft von der Polizei verletzt worden ist. Entsprechend war zu erwarten, dass sich zumindest der Oakland-Arm der Occupy-Bewegung radikalisierte und zunächst zum Generalstreik aufrief, dann, in der vergangenen Nacht, Oaklands Hafenanlagen blockierten und so den Betrieb des wichtigsten Umschlagplatzes der US-Westküste praktisch zum Erliegen brachte. Was insofern einem Pyrrhussieg gleichkommen dürfte, als die bis dato mehr oder minder friedliche Bewegung nun einen ersten Anlass gibt, notfalls mit Gewalt gegen sie vorzugehen.

Damit zeigt sich aber auch gleich das Dilemma, das diese offenbar weltweit Anklang findende Bewegung hat. Selbst wenn man ihr unterstellte, dass sie inhaltlich mehr zu bieten hat als nur eine unbestimmte Ahnung, dass unser Geldsystem schlicht ungerecht ist, und sich irgendwas irgendwie ändern sollte. Und zwar am besten sofort. Und überhaupt. Denn selbst wenn ein gewisser Konsens erzielt werden würde, was denn genau geändert werden müsste, bliebe immer noch die Frage, wie diese Änderungen – oder nennen wir sie doch besser: Umwälzungen – überhaupt zu erreichen wären. Zumal mit den von der Bewegung gern zitierten 1% eben jene Gesellschaftsschicht gemeint ist, die wesentlichen Einfluss hat auf die herrschende Ordnung. Und sicherlich nicht viel Interesse zeigen wird, ebendiese Ordnung über den Haufen zu werfen.

Was also soll man tun? Wenn man nicht unbedingt Hafenanlagen besetzen will? Forderungen erheben? Demonstrieren bis der Arzt kommt? Ausharren und auf bessere Zeiten hoffen? Oder gar auf Einsicht? Im Moment befeuert sich die Bewegung möglicherweise noch durch eine gefühlte weltweite Verbundenheit. Durch das Wissen womöglich, dass man im Recht ist. Irgendwie zumindest. Dass es so nicht weitergehen kann. Auch wenn vielleicht niemand so richtig weiß wohin es denn eigentlich gehen soll. Na ja, vielleicht hilft es ja, wenn wir Griechenland aus der Euro-Zone schmeißen. Oder die Tea-Party-Bewegung den nächsten Präsidenten stellt.

Ich bin dazu gefragt und nach meiner Antwort gebeten worden, das Gesagte noch einmal zu skizzieren. Weshalb ich nun kurz darlegen will, wie das japanische Fureai Kippu ein wesentlicher Baustein sein könnte, das bestehende System allmählich in das neue System zu überführen. Weil ich mir ziemlich sicher bin, dass nur wenige Wirrköpfe ein ernsthaftes Interesse an einem -wahlweise gar gewaltsamen – Umsturz haben. Auch wenn ein paar tausend Verzweifelte in ihrer Hilflosigkeit schon mal ne Hafenanlage besetzen. Oder Tottenham in Schutt und Asche legen.

Das japanische System Fureai Kippu ist denkbar einfach: Die jüngere Generation sorgt sich um die ältere Generation und bekommt im Gegenzug die geleisteten Stunden gutgeschrieben. Wenn die jüngere Generation dann selbst alt wird oder krank oder deren Eltern, können die geleisteten Stunden beansprucht werden, und jemand anderes kommt und kümmert sich um einen. Dieser Gedanke besticht durch seine schlichte Eleganz. Und zwar nicht, weil sich die Jungen um die Alten kümmern, was notwendigerweise überall auf der Welt geschieht. Sondern weil durch die Verrechnung der geleisteten Arbeit de facto eine Währung geschaffen wird.

Betrachtet man sich die lange Liste der allein in Deutschland existieren Regionalgeld-Initiativen, so wird schnell klar, dass die Idee von umlaufgesichertem Geld vielerorts unterstützt wird. Nimmt man nun noch die ebenso zahlreich vorhandenen Tauschringe hinzu, stellt sich fast schon die Frage, warum nicht mehr Leute längst etwas wissen über Freigeld & Co. Oder grade erst beginnen, sich dafür zu interessieren. Nun , wenn mir die Vermutung gestattet sei: ich glaube, es liegt vor allem daran, dass es sich um mehr oder minder gut funktionierende Experimente von bestimmten Personenkreisen handelt, die letztendlich unter sich bleiben und von weiten Teilen der Bevölkerung – wenn überhaupt – als spinnerte Exoten wahrgenommen werden. Oder anders ausgedrückt: Die Sache mit dem Regiogeld ist schlichtweg unsexy. Von Tauschringen ganz zu schweigen. Man muss sich nur mal die Namen einiger Initiativen ansehen: Allgäuer, Chiemgauer, Freitaler, Rhein-Neckar-Mark, Zschopautaler. Das klingt ja schon wie ein versammelter Heimatfilm.

Das aber macht es für Außenstehende, allenfalls am Rande Interessierte nicht unbedingt leicht, sich für eine solche Idee zu begeistern. Zumal die Bereitschaft, sich überhaupt in solchen Vereinigungen zu engagieren, generell nicht sehr hoch sein dürfte. Zumal der regionale Charakter all dieser Projekte eine überregionale Einbindung erschwert wenn nicht schier undurchführbar macht. Diese Nachteile würden durch das Fureai Kippu-System zumindest teilweise beseitigt, auch wenn das finale Ziel der Schaffung einer einheitlichen, mit einem negativen Zins belasteten Währung für einen Moment vernachlässigt würde. Dagegen hätte die Idee des Fureai Kippu den entscheidenden Vorteil, dass es eben nicht um Geld und all dieses langweilige Zinsgelaber ginge, sondern vornehmlich um die Beschäftigung mit und Hilfestellung für Hilfebedürftige. Was für viele möglicherweise ein Anreiz sein könnte, sich entsprechend zu engagieren.

Folgendes Szenario wäre durchaus vorstellbar:

1. Nach Klärung wesentlicher Fragen, die in Zusammenhang mit der Schaffung einer Währung zu stellen sind (und die insbesondere fiskalische und organisatorische Probleme betreffen) könnten ohne überladene Organisationsstrukturen ortsunabhängige Hilfsprojekte ins Leben gerufen werden, wie wir es im Rahmen des PAL-Projektes bereits gezeigt haben.

2.  Wären diese Strukturen etabliert, ließen sich grade die Tauschringe gut in das System integrieren mit dem Ziel, Dienstleistungen irgendwann generell mithilfe dieser Währung anzurechnen. Entsprechend wäre vorstellbar, einen Teil des Geldes, das man für Kino- oder Friseurbesuche zu bezahlen hätte, in der Komplementärwährung bezahlt werden könnte.

3. Im dritten – zugegebenermaßen im Moment ziemlich gewagten Schritt – ließe sich durchaus vorstellen, die Realwährung zur Komplementärwährung konvertierbar zu machen. Und Leuten die Wahl zu lassen, ob sie in der einen Währungszone oder in der anderen arbeiten wollen. Oder sogar in beiden.

Ich will nicht alle sich daraus wieder ergebenen Konsequenzen an dieser Stellen erörtern. Es wäre ja auch vorstellbar, dass man über einen solchen Weg wenigstens mal diskutiert. Für die Occupy-Bewegung könnte durch das japanische System vielleicht wirklich eine Möglichkeit ergeben, der Welt zu zeigen wie einfach es sein kann.

Die Welt zu verändern.

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Literatur: Bernard A. Lietaer: Das Geld der Zukunft, Riemann Verlag 2002

Nun ist es also passiert. In Oakland hat es bei Krawallen rund um die Occupy-Wallstreet-Bewegung den ersten Schwerverletzten gegeben, den 24jährigen Kriegsveteran Thomas Olsen, den durch Gummigeschosse der Polizei einen Schädelbruch über dem rechten Auge erlitt. Und während Oaklands Bürgermeisterin Jean Quan der Occupy-Bewegung versichert, dass “viele Oakländer ihre Ziele unterstützen” teilte das Krankenhaus mit, der Ex-US-Marine befinde sich in kritischem Zustand. Na, da kommen ja herrliche Zeiten auf uns zu.

Nun ja, ob man ihn ein Genie nennen kann wie einige es tun, sei dahingestellt. Ein Visionär war er sicherlich. Jemand, der vielleicht eben nicht Erfinder all jener Produkte war, die sein Konzern Apple der Welt vermacht hat. Dazu bedurfte es immer der Steve Wozniaks (Erfinder der ersten Apple Computer), der Edwin Catmull (Mitbegründer von Pixar) oder Tony Fadells (Erfinder des iPod) dieser Welt. Doch Jobs gebührt es ohne Zeifel, das Potential dieser Mensch – respektive deren Erfindungen – frühzeitig erkannt, gefördert und vermarktet zu haben, und dies oft genug in Zeiten, wo andere allein aufgrund der äußeren Umstände gezaudert, gezweifelt und gezagt hätten. Oder wie sonst ist es zu erklären, dass ausgerechnet der große George Lucas Pixar an Jobs verkaufte, 1986, für die heute lächerlich anmutende Summe von 5 Millionen Dollar – schlicht, weil Lucas das künftige Potential d per durch Computer animierter Filme gelinde gesagt unterschätzte?

Vielleicht liegt es daran, dass Jobs bis dahin kaum etwas mit der Filmbranche zu tun gehabt hatte, was ihm den unverfälschten Blick gestattete, die Dinge nach seinem Ermessen zu bewerten. Schließlich hat er dieses Prinzip noch mindestens zwei weitere Male angewendet und ist über vermeintlich althergebrachte, eingespielte Branchen hergefallen, dass deren Akteure nur ungläubig dastehen konnten und sich fragen lassen mussten, was sie eigentlich all die Jahre getan hatten. So geschehen im Oktober 2001, als Apple sich anschickte, die seit Jahren vor sich hindümpelnde Musikindustrie mit einem eigenen Vermarktungskonzept förmlich in die Gegenwart – und in gewisser Weise auch aus der Krise – zu katapultieren. Ich möchte zu gern die Kommentare all der Leute sehen, die die Idee von iTunes und iPod damals als absolute Spinnerei abgetan haben. Musik zu verkaufen in einer Zeit wo alle daran gewöhnt schienen, sich selbige kostenlos zu besorgen. Und einen mp3-Player auf den Markt zu bringen, kaum einen Monat nach dem 11. September, als die (westliche) Welt in kollektive Depression verfallen war. Na ja, Geschichte wird von den Siegern geschrieben wie es so schön heißt. Weshalb zumindest die Mobilfunk-Anbieter ein paar Jahre später hätten gewarnt sein müssen, als Apple sich anschickte einen weiteren Markt abseits des eigenen Kerngeschäfts zu revolutionieren.

Insoweit hat Jobs zahlreiche Siege davon getragen und seine Konkurrenten langfristig zwar, aber doch allesamt hinter sich gelassen. Der inzwischen eher in Vergessenheit geratene John Sculley etwa, den Jobs Mitte der 1980er Jahre selbst zu Apple holte, und der ihn kurz darauf nötigte selbst das Handtuch zu werfen und bei der Firma NeXT einzusteigen. Und der nur wenige Jahre brauchte, um Apple an den Rand des Ruins zu bringen, dass einer der härtesten Konkurrenten, Michael Dell, 1997 auf die Frage, was man mit Apple tun sollte, schlicht antwortete: Schließen und den Anteilseignern ihr Geld zurückgeben. Heute ist Apple der wertvollste Konzern der Welt. Dell Computers, einst der größte Computerhersteller der Welt, schwächelt hinsichtlich der Umsatzzahlen, eben auch weil Apple mit iPad, iMac und Macbook den Konkurrenten auf dem “regulären” PC-Markt das Wasser abgräbt. Und natürlich Bill Gates. In dessen Schatten Jobs lange Zeit gestanden hatte. Und dessen eigene Vision es war, einen Tablet-PC zu entwickeln. Eine Vision, die ein paar Jahre später dann Jobs umsetzte.

Ein Leben wie ein Traum, mag man denken. Das vielleicht genauso enden musste wie es geendet ist. Weil eben der frühzeitige Krebstod Steve Jobs wohl zu einer noch größeren Legende machen wird, als er ohnehin schon war. Und ist. Und auch wenn Apple sich in jüngster Zeit ob der zunehmend rigiden Firmenpolitik in die Kritik geraten, und Jobs – im Gegensatz zu Bill Gates – nie als selbstloser Wohltäter sonderlich aufgefallen ist, gilt an dieser Stelle für all die Dinge, die er der Welt hinterlassen hat, nur ein ehrliches:

You did a real good job, Mr. Jobs. Thanks for that.

Es hat sich ganz schön was verändert in der Welt seit wir diesen Blog im April 2009 begonnen haben. Damals war die Krise, die die Welt überrollt hat, erst als schwacher Schimmer am Horizont erkennbar, auch wenn damals schon dauernd von Banken-Zusammenbrüchen und Massenentlassungen gesprochen wurde. Doch damals schien die Welt irgendwie noch in Ordnung, und man hatte das Gefühl, dass all die Probleme, von denen nun geredet wurde, sich schon irgendwie wieder einrenken würden. Naja, ich brauche ja niemanden daran zu erinnern, dass auch damals nicht alles in Ordnung war, insbesondere nicht in Hinblick auf diesen vermeintliche Krieg zwischen Christentum und Islam, der – so kommt es mir jedenfalls vor – das erste Jahrzehnt des Neuen Jahrtausends fast ausschließlich bestimmt hat.

Mag sein, dass es am neuen US-Präsidenten liegt, dass diese Wogen sich geglättet haben, daran, dass Osama Bin Laden inzwischen tot ist und gefühlt jede Woche ein ranghohes Al-Quaida Mitglied von einer Drone in Stücke gerissen wird. Vielleicht sind auch durch die Verschiebung alter Machtverhältnisse – der Aufstieg Chinas, der Arabische Frühling – einige althergebrachte Vorstellungen ins Wanken geraten und dieser seltsame “Kampf der Kulturen” im Nachhalldes 11. Septembers einfach nicht mehr so wichtig und überholt. Womöglich tobt er auch ungehindert weiter, und wir kriegen es einfach nicht mehr so mit, weil die Ereignisse sich angesichts all der drohenden Staatsbankrotte schlichtweg überschlagen. Oder die Welt stellt nun und mit Verblüffung fest, dass der gute, alte “Westen”, der sich jahrzehnte- wenn nicht jahrhundertelang mit Selbstverständlichkeit eines Auserwählten als Herrscher über den Planeten wähnen durfte, inzwischen ein ziemlich bedauernswertes, geradezu jämmerliches Bild abgibt, und sich nicht einmal mehr zu bekämpfen lohnt. Wie etwa, wenn das Bundesamt für Wehrverwaltung einen Soldaten im Afghanistan-Einsatz auffordert, einen auf einer Patrouille verloren gegangen Handschuh im Wert von 7,17 Euro zu ersetzen. Oder die Bundespolizei das Benzin rationiert, weil einfach das Geld fehlt. Ojemine.

Ganz am Anfang hatte ich die sehr unkonkrete Idee, mittels dieses Blogs ein Netzwerk aufzubauen, in dem sich Gleichgesinnte austauschen und gemeinsam mögliche Lösungen erörtern, wie dieser ganze Quatsch, der sich dort draußen vor unserer Tür abspielt, zu beenden ist. Da damals schon abzusehen war, dass dieses System sich innerhalb der nächsten zehn Jahre überleben wird, hatte ich gehofft, sich mit und mit immer mehr Menschen finden zusammenfinden würden, die gewillt wären, aufzustehen und wirklich etwas zu verändern. Nun, diese Leute gibt es tatsächlich, immer mehr, in immer mehr Ländern – Griechenland, Spanien, Ägypten, USA, Großbritannien, Chile. Sie streiken, rufen zum Protest auf, beklagen die Ungerechtigkeit mittels des Internets, bringen Machtverhältnisse ins Wanken von Tripolis bis Stuttgart und wählen aus lauter Verzweiflung unnütze Parteien. Antworten aber geben sie nicht. Und das ist das Mysterium für mich, dass mich immer noch mit tiefer Ratlosigkeit befällt. Dass es die Antworten gibt. Und sie niemand hören will. Oder kennt. Oder abtut als unsinnig. Undurchführbar. Hanebüchen. Als ob die Rezepte von Schwarz-Gelb, Rot-Grün, Rot-Rot-Orange, Blassblau, Schneeweiß, Rosarot, Kotzgrün oder Tea-Party-Braun sinniger wären. Durchführbarer. Und nicht aus dem Holz der Hagebuche. Ich begreif’s einfach nicht. Ganz ehrlich.

Auch wenn mich gerade dieser Umstand jedesmal wieder aufs Neue zwingt, weiter zu machen. Auch wenn es mich – wie phasenweise bei der letzten Serie zu den Märkten – selbst über weite Strecken langweilt. Aber vielleicht hilft es ja was. Man weiß ja nie.

Ich danke meinen Mitstreitern, allen voran Sir Winston Wolf, Bibi Blogs, Agnieszka, Miss Me Too und allen, die immer mal wieder oder auch regelmäßig hier vorbeischauen. Und da ich weiß, dass das inzwischen ziemlich viele Leute sind, schließe ich mit der Bitte, doch in Zukunft vielleicht mal den ein oder anderen Artikel zu kommentieren. Damit ein bisschen mehr Interaktion stattfindet und vielleicht ein paar neue Ideen entstehen.

In den nächsten 500 Artikeln.

Was haben Ägypten, Israel, Spanien, Portugal, England, Tunesien und Griechenland gemeinsam? Hätte man vor einem Jahr noch nicht beantworten können, diese Frage. Die genannten Länder liegen ja nicht einmal auf demselben Kontinent. Doch natürlich weiß inzwischen jeder, auf was genau diese Frage abzielt, die diese sieben Länder in einem Atemzug nennt, weshalb ich mir nicht mal die Mühe mache, die offensichtliche Antwort zu geben.

Die Frage für heute ist, an welchem Punkt geschichtlicher Entwicklung wir stehen?  Denn es ist, denke ich, ziemlich unstrittig, dass die Vorgänge in den genannten Ländern durchaus als Folge des weltweiten wirtschaftlichen Niedergangs gewertet werden können. In den europäischen Ländern stellt sich ohnehin nicht die Frage, ob die Demonstrationen der Jugend mit der wirtschaftlichen Perspektivlosigkeit in Zusammenhang stehen. Doch auch die Umsturzbewegungen in Nordafrika sind hauptsächlich wirtschaftlich motiviert, bedingt durch hohe Arbeitslosigkeit der relativ jungen Bevölkerung, steigende Energie- und Nahrungsmittelpreise, Inflation, wachsende Armut, kurz alles, was man auch zu Griechenland oder Spanien sagen könnte.

Wenn ich jetzt die Länder dazurechne, deren Bevölkerung zumindest Grund hätten zu protestieren, die praktisch insolventen USA, Frankreich, die ebenfalls um ihr Spitzenrating bangen, Italien, noch ein G8-Mitglied, das in ernsten finanziellen Schwierigkeiten steckt, herrje. Da wundert es wohl nicht, dass auch das letzte absolutistisch regierte Land Afrikas, Swasiland, de facto bankrott ist. Und – wer hätte das gedacht – selbst in auch China führt die vielzitierte “Kluft zwischen Arm und Reich” zu Unruhen, auch wenn die chinesische Staatsführung gewohnt souverän agiert und sich das Heft sicher nicht aus der Hand nehmen lässt.

Also, noch einmal. An welchem Punkt geschichtlicher Entwicklung stehen wir?  Sind all diese Entwicklungen nur ein Strohfeuer, eine heftige, aber zeitlich begrenzte Reaktion auf wirtschaftlich schwierige Zeiten, wie sie immer wieder vorgekommen sind und wohl immer wieder vorkommen werden? Oder etwas epochemachendes, langfristig veränderndes, gar das Herausbrechen eines neuen Zeitalters? Wenn Konservative Gallionsfiguren wie FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher plötzlich räsonieren, dass die Linke vielleicht doch Recht hat – was sie nicht hat. Oder Erklärungsbemühungen und Rettungsvorschläge so genannten Experten ziemlich hohl und irgendwie verzweifelt klingen. Kann das vermutlich tatsächlich als Beleg gewertet werden, dass etwas grundsätzlich aus den Fugen geraten ist. Da braucht nicht mal mehr kopflos agierende, konzeptlos regierende Politiker, die man als Beleg wahrscheinlich dutzendfach anführen könnte.

Ich will nicht in der Gegend rumtheoretisieren, aber meiner Meinung nach gibt es Ereignisse nach denen ein neues Zeitalter anbricht. Etwa die Entdeckung Amerikas, die Französische Revolution oder auch die Zeit von 1918 bis 1945, die die Weltordnung wie wir sie heute kennen zementierte. Und es gibt epochemachende Ereignisse, die gravierend sind, aber Ausdruck sind eines Zeitalters oder Vorboten eines heraufziehenden. Der 30jährige Krieg etwa als Fanal innerhalb der Glaubenskriege. Die Revolution von 1848, der Deutsch-Französische Krieg, ja selbst die anschließende Reichsgründung. Selbst die beiden großen Ereignisse der letzten Jahrzehnte, der Mauerfall und der 11. September – es fällt schwer diese gravierende Einschnitte in die bestehende Ordnung als Anbruch eines neuen Zeitalters zu deuten und nicht nur als “bloßes” epochales Ereignis.

Wo aber stehen wir jetzt? Dass etwas passiert, passieren wird, ich denke, darüber besteht weitgehend Einigkeit. Auch wenn dem noch nicht lange so ist. Eine neue Epoche? Ein neues Zeitalter? Eines ist jedenfalls klar. In ein paar Jahren schon, gehört uns dieser Planet. Uns. Und wir tragen die Verantwortung für all die Scheiße die da draußen vor sich geht, und die wir jetzt noch anderen in die Schuhe schieben können. Und vielleicht fällt dieser Übergang – der sicherlich längst begonnen hat – in eine Zeit in der Umbrüche notwendig, zwingend werden.

Mal sehen, was wir dann daraus machen. Wenn wir die Chance bekommen. Nur einmal etwas anders zu machen.